
Im therapeutischen Setting habe mich auf die Arbeit mit (erwachsenen) Einzelpersonen und Paaren spezialisiert. Familienmitglieder (auch vierbeinige) und andere Personen können jedoch im individuellen Fall mit in die Beratung oder Therapie einbezogen werden.
Einzeltherapie
Sich selbst besser verstehen und neue Wege gehen

Schatz des Lebens
„Nur wenn wir in den Abgrund hinabsteigen,
John Campbell
finden wir die Schätze unseres Lebens.
Dort, wo Du stolperst, liegt Dein Schatz.
Genau die Höhle, die Du Dich fürchtest zu betreten,
erweist sich als die Quelle dessen,
was Du suchst.“
Im Einzelgespräch geht es ganz allein um Sie. Dieses „Setting“ ermöglicht einen besonders intensiven Kontakt und eine tiefe Beschäftigung mit Ihren Themen. In der Regel finden die Termine in einem Abstand von zwei bis drei Wochen statt, damit sich das, was wir gemeinsam erarbeiten, setzen kann, beziehungsweise Sie sich damit in Ihrem Alltag auseinandersetzen können. Je nachdem, wie es für Sie gerade hilfreich ist, können die Abstände zwischen den Terminen auch kürzer oder länger sein.
Mehr zu meiner Arbeitsweise finden Sie unter dem Navigationspunkt „Wie“.
Paartherapie
Eine Beziehung ist mehr als die Summe ihrer Teile

„Der Mensch wird am Du zum Ich.“
Martin Buber
Zwei „Ichs“ machen noch keine Beziehung, aber ohne einander kann diese nicht entstehen. So individuell wie diese „Ichs“ mit ihrer Geschichte, ihren Prägungen und Mustern, so individuell ist die Beziehung, die diese beiden miteinander führen.
An Weniges haben wir vergleichbar hohe Erwartungen wie an unsere Beziehungen beziehungsweise an unsere Partner. In wenigen anderen Bereichen nehmen wir so vieles als gegeben und selbstverständlich hin. Und über Weniges wird vergleichbar wenig gesprochen und sich ausgetauscht. „Beziehungsprobleme“ sind deshalb in vielen Fällen „Kommunikationsprobleme“.
Menschen verändern sich, Lebensumstände verändern sich. Gerade in langjährigen Partnerschaften wird an die Beziehung dann der Anspruch auf Flexibilität gleichermaßen wie der auf Stabilität gestellt. Ein Widerspruch, der Konflikte gewissermaßen vorprogrammiert. Umso wichtiger, dass man sich dann einander mitteilen und verständlich machen kann – und sich auch gemeinsam die Zeit dafür nimmt.
Neue Perspektiven für Paare
Wenn Sie sich „Paarzeit“ gönnen wollen, egal, ob Sie bereits in einer Krise stecken, ewig glimmenden „Zündstoff“ entschärfen wollen oder einander und sich selbst einfach tiefer kennenlernen möchten – ich unterstütze Sie gerne auf Ihrem gemeinsamen Weg und begleite Sie dabei, „Inseln“, die Sie bisher meisterhaft umschifft haben oder auf deren Existenz Sie gar nicht zu hoffen wagten, zu entdecken und zu erforschen.
Mehr zu meiner Arbeitsweise finden Sie unter dem Navigationspunkt „Wie“.
Traumatherapie – Traumazentrierte Fachberatung
Der Begriff “Trauma” bezeichnet ganz allgemein eine “Verletzung”, im psychologischen Bereich sprechen wir von einer seelischen Verletzung.
Eine Traumatisierung entsteht, wenn man etwas erleben muss, das so belastend ist, dass es die eigenen Bewältigungsstrategien übersteigt. Häufig sind dies einmalige Erlebnisse wie Unfälle, Gewalterfahrungen oder ein schwerwiegender Verlust.
Aber auch das dauerhafte Erleben von Ohnmacht und Hilflosigkeit, häufig in der frühen Kindheit, kann zu einem sogenannten Bindungs- oder Entwicklungstrauma führen.
Nicht jede potenziell traumatogene Situation muss zu einer Traumatisierung führen, geschieht dies jedoch kann es zu länger andauernden Folgen kommen, wie z. B. einer Anpassungsstörung oder einer (komplexen) postraumatischen Belastungsstörung.
Anzeichen für eine Traumatisierung und deren Folgen können z. B. sein:
- Innere Unruhe und Anspannung
- Sich aufdrängende belastende Erinnerungen oder Erinnerungsfetzen, Gefühle und Sinneswahrnehmungen (sog. Flashbacks)
- Das Gefühl, nicht ganz bei sich zu sein, sich selbst nicht zu spüren
- Schlafprobleme, Albträume
Bei der komplexen posttraumatischen Belastungsstörung kann es zusätzlich zu ausgeprägten Problemen in der Emotionsregulation (z. B. Wutausbrüche oder Angstzustände), einem negativen Welt – und Selbstbild, sowie zu ausgeprägten Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen und in Beziehungen kommen.
Was passiert bei einer Traumatisierung?
Auf Ereignisse, die unsere Verarbeitungsmöglichkeiten übersteigen, reagiert unser Gehirn mit einer Art “Notprogramm” und aktiviert in unserm Körper die klassischen Stressreaktionen “Flucht”, “Kampf” oder, wenn beides nicht möglich ist “Erstarren”.
In einer derartigen Überlastungssituation gelingt es unserem Gehirn nicht, das Ereignis als Ganzes im Gedächtnis mit einem “Zeitstempel” abzulegen. Dies kann dazu führen, dass das Erlebte – oder Fragmente davon – auch lange nach dem Ereignis, ins Bewusstsein dringen und von den Betroffenen als in der Gegenwart erlebt werden.
Besonders schwerwiegende Folgen haben Traumata, die uns von anderen (unter Umständen nahestehenden) Menschen zugefügt werden.
Damit aus einer Traumatisierung keine posttraumatische Belastungsstörung entsteht, ist es wichtig, dass Menschen, denen etwas Schlimmes passiert ist, zeitnah Begleitung finden, die sie dabei unterstützt, eigene Ressourcen und Heilungskräfte zu mobilisieren.
Wann ist eine Traumatherapie oder Traumafachberatung sinnvoll?
Wenn Sie unter den Folgen eines schwerwiegenden Ereignisses leiden oder vermuten, dass Gefühle, Gedanken oder Verhaltensweisen, die Sie an sich wahrnehmen, Folgen einer (evtl. Auch schon sehr lange zurückliegenden) Traumatisierung sein könnten, dann ist es auf jeden Fall sinnvoll, sich professionelle Unterstützung zu suchen.
In einer Traumatherapie können Sie Schritt für Schritt lernen, das Erlebte zu verarbeiten und ihm im Nachgang “einen Zeitstempel” zu geben und so in der Vergangenheit einzuordnen, während Sie in der Gegenwart neue, heilende Erfahrungen machen dürfen.
Sehr wichtig zu wissen – und zu spüren, ist:
Eine Traumatisierung ist keine Schwäche und auch kein schuldhaftes Verhalten. Eine Traumatisierung und ihre Folgen sind normale Reaktionen auf unnormale Umstände.
Traumatisierte Menschen sind … Überlebende. Es sind Menschen, die Ressourcen, Eigenschaften und Stärken in sich tragen, die es Ihnen möglich gemacht haben, eine überfordernde, u. U. lebensbedrohliche, Situation zu überstehen und ihr Leben weiterzuleben.
Trauma und Beziehungen
Traumatische Erfahrungen wirken unter Umständen tief in unsere Beziehungen hinein.
Frühe oder wiederholte Verletzungen können das grundlegende Empfinden von Sicherheit erschüttern. Dies kann sich z. B. im Hin- und Hergerissensein zwischen dem Wunsch nach Nähe und Verbundenheit und der gleichzeitigen Angst davor äußern.
Nicht selten machen Menschen die immer gleichen, u. U. unbefriedigenden, belastenden oder schädigenden Beziehungserfahrungen und entdecken in sich selbst sich wiederholende Muster.
Ziel einer therapeutischen Begleitung ist es, korrigierende Beziehungserfahrungen möglich zu machen, in denen Sicherheit und Vertrauen entstehen und die eigenen Wahrnehmungs- und Handlungsmöglichkeiten gewandelt werden dürfen.
Coaching der psychosozialen Mensch-Tier-Beziehung
in meinem Angebot lesen Sie immer wieder Themen, die die Beziehung zwischen Menschen und ihren Tieren betreffen. Diesen möchte ich in meinen Coachings und Beratungen auch ganz bewusst Raum geben. Tiere haben einen ganz besonderen Stellenwert für ihre Menschen und werden häufig in jeder Hinsicht als vollwertiges Familienmitglied empfunden. In der Beziehung zu unseren Tieren kann so ziemlich alles „drinstecken“, was uns als Menschen ausmacht und was uns auch in zwischenmenschlichen Beziehungen begegnet. Wünsche, Bedürfnisse, Projektionen, Ängste, Probleme und Muster. Die Beziehung zu einem Tier weist allerdings auch eine Reihe von Unterschieden auf – allein dadurch, dass es eine „asymmetrische Beziehung“ ist, also Rollen nicht gleichermaßen eingenommen werden können. Und so begegnen wir hier Themen, wie Verantwortung, Entscheidungsfindung, Schuld und Hilfslosigkeit unter Umständen noch deutlicher als in anderen Lebensbereichen.
Wenn es z. B. um „Problemverhalten“ des Tieres, Schwierigkeiten im sozialen oder familiären Umfeld im Zusammenhang mit dem Tier, schwierige Entscheidungen, wie z. B. Abgabe des Tieres oder Umgang mit dem Lebensende des Tieres geht, trifft man als Tierhalter oft auf Unverständnis bei seinen Mitmenschen. Dies gilt insbesondere auch für die Trauer um ein verstorbenes Tier, mit der man sich häufig sehr alleingelassen fühlen kann. Schließlich war es doch „nur“ ein Hase, eine Katze, ein Hund oder ein Pferd.
Ich möchte all diesen Themen gerne von der „Menschenseite“ begegnen und Sie beim Umgang mit sich ändernden Umständen und den dazugehörigen Gefühlen begleiten.
Aus meiner Sicht, sind Gefühle immer real und unabhängig von dem „Objekt“, auf das sie sich beziehen. Wer möchte beurteilen, wer oder was es „wert“ ist, beispielsweise (mehr) geliebt, vermisst und betrauert zu werden?
Scheuen Sie sich also bitte nicht, mit allen Themen rund um die Beziehung zu Ihrem Tier auf mich zuzukommen.
Mehr dazu finden Sie auf der Website „Mensch, Hund – Coaching für Menschen mit Hund“, die ich gemeinsam mit meinem Mann betreibe.
Mediation
Gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln

„Konflikte sind die Mutter der Entwicklung.“
Helmut Glaßl
Der chinesische Begriff für „Streit/Krise“ besteht aus zwei Zeichen, von denen das eine „Gelegenheit“ bedeutet und das andere „Gefahr“.
Stark vereinfacht gesagt sind Konflikte ein Hinweis darauf, dass „etwas nicht rund läuft“. Und so unangenehm die meisten von uns es empfinden, einen Konflikt zu haben, so groß sind die Chancen, die darin liegen. Egal, ob der Konflikt in der eigenen Person stattfindet („zwei Herzen schlagen in meiner Brust“) oder zwischen mehreren Personen: die „Sache“, das Streitthema, der „Zankapfel“ ist in der Regel nur die Spitze des Eisbergs. An der Basis befindet sich fast immer ein „Beziehungskonflikt“, der durch unvereinbare Bedürfnisse entsteht.
Indem man sich diesem unter der Oberfläche liegendem Teil des Konflikts zuwendet, wird es möglich, die verschiedenen Sichtweisen zu betrachten und zu verstehen. Hier liegt das Potenzial zur Veränderung, zur Weiterentwicklung und für eine Lösung, die von allen „Parteien“ getragen werden kann. Dort, wo die „Streitenden“ den Konflikt nicht allein bewältigen können, ist die Mediation ein hilfreiches Werkzeug der Unterstützung.
„Jenseits von Richtig und Falsch gibt es einen Ort. Hier können wir uns begegnen.“
Persisches Sprichwort
Win-Win statt Schuldzuweisungen
Die Mediation (von lateinisch mediatio = Vermittlung) ist ein strukturiertes Verfahren zur konstruktiven, außergerichtlichen Beilegung eines Konflikts. Mit der Unterstützung eines allparteilichen „Dritten“ versuchen die Konfliktparteien (Medianden) zu einer gemeinsamen Vereinbarung zu gelangen, die den beiderseitigen Bedürfnissen und Interessen entspricht. Es geht also weder um Schuld oder Unschuld noch um „Gewinner“ oder „Verlierer“.
Von Konfliktparteien zu Konfliktpartnern
Wichtigste Grundlagen der Mediation sind die Eigenverantwortlichkeit der Konfliktparteien und die Freiwilligkeit. Als Ihre Mediatorin bin ich verantwortlich für den Prozess, Sie als „Streitende“ sind verantwortlich für den Inhalt. Dahinter steht die Überzeugung – und der systemische Gedanke – dass Sie als Beteiligte eines Konflikts bereits alles in sich tragen, was zu dessen Lösung erforderlich ist. Und Sie von mir als Mediatorin lediglich Unterstützung dabei brauchen, dies herauszuarbeiten und zu konkretisieren. So gestalte ich die Mediation beispielsweise durch Fragen, die auf die Klärung von Fakten und auf die Herausarbeitung Ihrer Bedürfnisse und Interessen zielen, fasse zusammen, hake nach und fördere den Dialog zwischen Ihnen.
Supervision und Moderation
In den Bereichen „Beratung, Therapie, Arbeit mit Menschen im Tierberuf, Konflikt, Kommunikation und Notfallseelsorge und angrenzenden Bereichen biete ich gerne Einzel- oder Gruppensupervisionen an. Sollten Sie Interesse an einer Supervision oder der Moderation von schwierigen Gesprächen oder Retrospektiven haben, melden Sie sich gerne bei mir.
Mehr zu meiner Arbeitsweise finden Sie unter dem Navigationspunkt „Wie“.

